Das Leben feilte unsere Kanten,
hat uns oft auf die Probe gestellt,
wir unsere Gefühle erkannten,
du bist der Anker in meiner Welt.
Bin nicht mehr so wie einst verliebt,
aber glücklich, dass es dich gibt.
Gemeinsam unser Leben genießen,
doch durch Virus auf die Wartebank,
es hilft nicht, wenn nur Pläne sprießen,
ein starker Trost, wir sind nicht krank.
Bin nicht mehr so wie einst verliebt,
aber glücklich, dass es dich gibt.
Weiterhin dich der Haushalt quält,
zu wenig kann ich dich entlasten,
was ich kann, meist zu selten zählt,
trotz Streit die Gefühle neu ertasten.
Bin nicht mehr so wie einst verliebt,
aber glücklich, dass es dich gibt.
Wir altern, steuern auf den Winter zu,
haben den Herbst noch nicht genossen,
bin zufrieden, meine Zukunft bist du,
habe dich in mein Herz geschlossen.
Bin nicht mehr so wie einst verliebt,
aber glücklich, dass es dich gibt.
Kommentar:Hallo meine Lieben,
vielen Dank für eure Kommentare. Ich sehe daran, dass euch mein "Bauchpinsel Gedicht" gefällt.
@ Julia - Viele glückliche Jahre kann man immer gebrauchen.
@ Michael - Die angesprochene Dame fühlt sich geehrt.
@ Jens - Gutes Gefühl, dass dir das Gedicht gefällt.
@ Mark - Ein Gedicht ist gelungen, wenn (d)ein Kommentar es abrundet.
Dank auch an die Knöpfer und an jene, die noch in meinen Zeilen verweilen werden.
Bis zu meinem nächsten Werk.
Euer Wolfgang
In staubigen Archiven, zwischen Namen und Jahreszahlen,
flüstert Geschichte aus brüchigem Papier.
Alte Zeitungen berichten von fernen Tagen
und von Leben, die längst vergangen sind.
Wem gehört die Fantasie?
Seepferdchenkuschelig dehnt sich mein Geist in den Raum hinein.
Mein Geist sitzt am blaumuschelfarbigen Ozean.
Mein Körper sitzt sanft ruhend am kurkumazitronengelben [ ... ]
Ob beim Schreiben, beim Malen, beim Musizieren, beim Spazieren gehen...
Dann, wenn ich ganz "leer" bin, meine Gedanken still stehen,
wenn ich irgendwo in einem "freien Raum" bin,
undefinierbar [ ... ]