Jemand begann einmal zu erzählen daß sich Liebende gegenseitig mit ihren Tränen ernähren. Plötzlich merkten wir das uns nichts mehr verband . Zwischen uns stand Schweigen wie eine Wand. Nach vielen gemeinsamen Jahren nur noch bitteres verzagen- zeitgewebtes grau ! Ein Ringen von Wort zu Satz, gut überlegt das die `Bombe nicht platzt. Träge Sonnen, dunkle Monde, stumme, kleine, große Tode. Die Bühne der Ehe schenkte Liebe und Erfahrung, liebe Worte galten als Nahrung. Wer löschte die Glut, die damals so entfachte? Ändert sich im Mensch das Sein? Heute belohnt man Sehnsucht mit Gedanken. bleibt in eingefahrenen Schranken. Toleranz üben an dem der sich verrent, fügt wieder zusammen was sich langsam trennt.
Man nannte es Liebe


© Erika Reinecke


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Kommentare zu "Man nannte es Liebe"

Re: Man nannte es Liebe

Autor: possum   Datum: 03.10.2019 3:13 Uhr

Kommentar: Liebe Erika,
dies ist dir sehr gut gelungen, den Gefühlen hier Ausdruck zu geben,
es geht so schnell manchesmal, dass man sich auch zusammen auseinanderlebt,
Beziehungen wollen fein gepflegt werden ganz egal wie lange Miteinander durchs Leben geht,
lieben Gruß an dich!

Re: Man nannte es Liebe

Autor: Erika Reinecke   Datum: 04.10.2019 11:08 Uhr

Kommentar: Ja, das denke ich auch, hab ich für meine Freundin Elke geschrieben

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