Ein Traum

Wir irgendwo an der Seine in Paris,
Erfreuen uns unendlich an dem belle vie,
Das nur so schön ist, weil wir einander haben,
Du geborgen in meinen Armen,

Wenn die Nacht den Tag umgarnt,
Ihn mit Ihrem Schwarz umarmt
Und Milliarden von Sternen über uns erscheinen,
Unsere Herzen sich zu einem vereinen.

Dann langsam erhebst du dein zartes Haupt,
Blickst mich an, sodass man an das Gute in jedem Schlechten glaubt,
Schmiegst deinen Kopf wieder an mich
Und der Moment scheint éternel, unendlich.

Ich streiche sanft ein Haar aus deinem Gesicht
Und denke: „Oh Moment, bitte vergehe doch nicht!“
Doch kaum ist dieser Gedanke gedacht,
Bin ich aus dem Traum erwacht!


© Jacques Bernard

3 Lesern gefällt dieser Text.







Kommentare zu "Ein Traum"

Re: Ein Traum

Autor: Wolfgang Sonntag   Datum: 10.04.2019 23:53 Uhr

Kommentar: Paris, der Traum für Verliebte ... auch im Traum. Ein feines Gedicht, lieber Jacques.
Liebe Grüße Wolfgang

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