Die Farbe meiner Begierde:
Harz
Unsere Augen treffen sich
Und verschmelzen für einen Flügelschlag,
Gemessen in irdischen Maaßen,
Zu einer süssen Masse,
von welcher ich nicht kosten kann,
Da es mich zu viel kosten würde.

Mit Bernstein und Bohnen
Iniziierte das Schicksal
Dieses bittersüsse Aroma,
Welches mich nachts nicht schlafen lässt
Doch ohne es
Betäubt die Sehnsucht meine Sinne.

Nie hätte ich gewagt zu ahnen
Wie hell drei Sterne
Und eine Sonne
Mit ihren Mundwinkeln
Zu scheinen mögen.

So distanziert auch unsere Hände sich berühren
Schafft es die Hitze ihrer textilen Sonne
Mich all zwei Tage
Zu verführen.
In meinem Kopf.
Meine Sinne verbrühen.

Alles was ich zu tun vermöge,
Verkrafte,
Erschaffe,
Ist zu hoffen,
dass du nicht durch meine Sonnenbrille siehst.


© Z. Jukšinska


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