"Oh Holde, du meine liebliche Maid",
sprach es der Ritter, der nicht weit,
"Was versteckst du dich in der Burg?",
schon näherte sich ihr der Dramaturg.

Das Burgfräulein sodann erschreckte,
da der Ritter in ihr Gefühle weckte,
die sie lange schon hatte begraben,
der Liebe war sie lange am darben.

In ihrer Kemenate schloss sie sich ein,
lebte ihr Leben schon so lange allein.
Einen Burggraben hatte sie gezogen,
doch nun ist die Liebe ihr zugeflogen.

Die Ketten der Zugbrücke arg verrostet,
den Liebesnektar zu lang nicht gekostet.
Schloss endlich nun das alte Burgtor auf,
gleich eilte der Ritter die Burgtreppe rauf.

"Oh Valentin, oh Valentin, tritt herein",
flüsterte schüchtern das Burgfräulein.
"Ohne dich hat mein Leben keinen Sinn,
mich dir hinzugeben ich Willens nun bin."

Die Festung hat dieser eine Ritter erstürmt,
so manch ein anderer hatte sie nur erzürnt.
Ritter Valentin drückte sie ganz fest an sich
und raunte ihr zu: "Ich begehre nur Dich."


© Susan Melville


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Beschreibung des Autors zu "Entrostete Liebschaft"

Quelle / Veröffentlicht:
i valentine you



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