Allein, so sitze ich im Zimmer
ein Hauch Musik und Kerzenschimmer
die Nacht, sie fliegt dem Morgen zu
und nebenan, in tiefem Schlaf
liegst du, ja du
Zusammen gingen wir wohl schlafen
träum süß, mein Nachtkuss war dir schon zuviel
ich bin`s gewöhnt, ich kann`s ertragen
denn so geht´s nun, seit vielen Tagen
Nachdem dein tiefer, schwerer Atem
verrät, daß dich der Schlaf geküsst
da treibt mein unruhig Herz dann mich
hinaus in meine Einsamkeit, zum Kerzenlicht
Dann denke ich an lange Nächte
die wir im Liebesrausch verbracht
doch dieser Traum, ist ausgeträumt
heut` bist du Tag und ich die Nacht
Sah ich Schuhmacher in Kreisen fahrend in Shanghai,
die Twin Towers in Kuala Lumpur
um Mitternacht mit leuchtenden Augen,
sah Hiroshima in der Frühlingssonne [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Ein warmer Tee. Ein Blick aus dem
Fenster. Ein schönes Zimmer. Ein
gemütliches Sofa. Ein Bild als Geiger.
Gute Laune. Und Gedanken, die bis
zu den Sternen reichen. Und nur ein
Funke an [ ... ]
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Das Wunder des Bebens
Stille im Sitzen
Nur lauschen
Wellenmusik mit Gitarre
Warmer Sand unter den Füßen
Ein Tag stirb
Sonnenuntergang
Und etwas stirbt von dir mit
Sterne weit weg
Und [ ... ]