Im Sehnsuchtslind

Im Sehnsuchtslind

Du hast es in den Sand geschrieben,
es sind so viele Jahre her;
I love you - wo ist es geblieben?
Und ich vermisse dich so sehr.

So vieles ist seitdem geschehen,
wir haben übers Meer geschaut,
der Sonne letzten Gruß gesehen,
das Glück war nur auf Sand gebaut.

Ich muss zurück an diesen Strand -
die Sehnsucht wartet dort auf mich -
wo alles seinen Anfang fand.
IN LIEBE - ICH UMARME DICH ...

Im Mondgeschein nur dieser einen Nacht,
im Rundumuns unendlich tief versunken.
Und nur der Wind der über uns sanft wacht -
den Kelch der Liebe leergetrunken.

Als Sehnsuchtstropfen einst der Wellen Spiel,
in Gischt, die dort sanft angelandet.
Verzeih, mein Herz, war es zu viel,
wenn in die Seele Schwermut brandet?

Erinnerung im Ewiglich bewahrt.
Ganz leise Melodie die von weither.
Für uns ein Blütenduft anbei - gepaart
an eine Zeit dereinst mit dir am Meer.

Ich lese wieder deinen allerersten Brief,
in dem noch immer der Duft von deinen Haaren schwebt.
Die Brüche in dem kleinen Blatt sind tief -
so tief - wie Risse einer Zeit, in der die Sehnsucht lebt.

Ich denke wieder an die allererste Nacht,
in der die Träume warm und sanft neben uns lagen.
Die Zeit hat nicht nur Brüche ins Papier gemacht,
sie gab auch Antwort, auf die nie gestellten Fragen ...

© U.R. & J.L.
Bild: Rafal Olbinski
Music: Rion Riz
Rezitation: Uschi Rischanek


© Uschi Rischanek


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