Ich war schon König.
Und Sänger. Und Kellner.
Und Geiger. Und Tänzer.
Und bin jetzt Maler. Für
den Blick. Für den Kreis.
Für das Leben. Und das
Herz. Das Uhren weckt!

Ich war schon Boxer.
Und Pilot. Und Koch.
Und Matrose. Und Pirat.
Und bin jetzt Denker.
Für den Traum. Für das
Spiel. Für das Wort.
Und den Tag. Der
Liebe zeigt!

Ich war schon Prediger.
Und Bäcker. Und Banker.
Und Soldat. Und Mönch.
Und bin jetzt Träumer.
Für die Reise. Für den
Strand. Für das Land.
Und die Formel. Die
Siege sieht!

Ich war schon Stern. Und
Berg. Und Fluss. Und Wald.
Und Tal. Und Wiese.
Und bin jetzt Garten.
Für die Löwen. Für die Adler.
Für die Falken. Für die Haie.
Und das Wilde. Das
Leben will!

Keine Frage! Ich bin Kampf.
Und Reise. Und Jäger.
Und Fremder. Und Dieb.
Und bin jetzt Lehrer.
Für den Zirkus. Für die Torte.
Für den Mond. Für das Café.
Und das Chaos. Das
Träume lebt!

(C) Klaus Lutz


Ps. Am 3.8.2026 um 23:59 Uhr
auf: "Liebe Pravda Tv" online
gestellt!


© humbalun


4 Lesern gefällt dieser Text.

Unregistrierter Besucher




Beschreibung des Autors zu "Stationen"

Hallo,

diese ganze Arbeit. Und keinen
Menschen interessiert das. Ich hänge
den ganzen Tag am Handy. Lese Artikel.
Schreibe Kommentare. Denke über
Sprache nach. Perfekte Formulierungen.
Gehe mal in ein Café. Sitze an der Wand.
Sehe aus dem Fenster. Denke über mein
Leben nach. Über die Behinderung. Und
den Krebs. Und die Einsamkeit. Und die
Kunst. Und wie aus all dem ein Witz
wird. Und wo steht meine Phantasie zur
Zeit? Trifft sie noch Spinner, Verrückte
und Chaoten? Oder sucht sie das Leben
im Anständigen? Im Korrekten? Im
Bedeutenden? In dem Leben, wo alles
auf die Goldwaage gelegt wird. Und die
Freiheit auf der Intensivstation liegt. Und
es für jeden Blick hundert Grenzen gibt.
Und jede Bewegung perfekte
Schauspielkunst zeigt. Und die Welt nur
in Gesetzen existiert. Und jeder Atemzug
an der Grenze eines Verbrechens steht.
Mit dem Befehl: Lebe nicht mehr, als du
sollst. Und halte dich zurück. Mit dem
Denken. Der Kreativität. Und allem, was
du träumst.
Also gibt es noch die Träumer, Clowns,
Schwindler und Narren? Die Lebenskunst,
seine eigenen Gesetze zu leben. Und seine
eigene Welt zu erschaffen. Und so lalalala
und lalalala. Mit der Phantasie spielen.
Und das Märchen leben. Dann beschäftigt
mich die Sprache. Mit jedem Wort als ein
Brunnen in der Wüste. Mit jedem Gedanken
als ein Hafen für die Stille. Mit jedem Chaos
als ein Weg in das Herz. Und das Spiel um
Alles oder Nichts lässt lächeln. Und die
Frage ist ein Lied. Und die Antwort ist: „Du
bist der König!“ Ja! Ich bin ein Kämpfer. Ein
Träumer! Und ich halte alle Lügen aus. Und
überstehe alle Missverständnisse. Trete
weiter in jede Falle. Und verstehe nur
Bahnhof. Und liebe das Leben!

(C)Klaus Lutz


Ps. An 3.8.2026 um 23:59 Uhr
auf: "Liebe Pravda Tv" online
gestellt!

Diesen Text als PDF downloaden




Kommentare zu "Stationen"

Re: Stationen

Autor: Marsolino   Datum: 04.08.2026 22:05 Uhr

Kommentar: ...ich freue mich schon drauf...
Auf das Wilde, das leben will... :)
...wenn es so richtig durchbricht...voller Freiheit...und Lebensfreude...
Lg,
Anita

Re: Stationen

Autor: Uschi Rischanek   Datum: 09.08.2026 19:53 Uhr

Kommentar: Nun lieber Klaus,

bei alledem - das perfekte Schreiben gibt es nicht. Gib einen Text zehn verschiedenen Menschen zu lesen und alle werden sich etwas anderes daraus picken. Das ist zwar manchmal enervierend für den Verfasser, doch andererseits wie langweilig wäre es, wenn alle gleichdenkend und gleichgestrickt wären in ihren Ansichten und ihrer Denkungsweise.

Im Übrigen lässt sich nichts zwingen, weder Reaktionen noch Kommentare.

Liebe Abendgrüße
Uschi

Kommentar schreiben zu "Stationen"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.