wo das wasser fällt

ungeduldig treibt die liebe auf dem fluss der
hoffnung bis sie aus schwindel erregender
höhe in die arme des vergessens stürzt

was sind das für wilde wasser die strudelnd
sehnsüchte und erwartungen einsaugen sie
schaumgekrönt hinaus aufs meer treiben

unverdrossen kämmt die liebe weiter ihr
goldblond langes haar und singt dazu
dem himmel so nah magisch lockende lieder


© Manfred Peringer (Perry)


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Kommentare zu "wo das wasser fällt"

Re: wo das wasser fällt

Autor: Uschi Rischanek   Datum: 26.03.2026 11:43 Uhr

Kommentar: Ein feiner Text lieber Perry,

gewürzt, wie könnte es auch anders sein bei dir, mit Schwermut. Besonders gefallen mir die Arme des Vergessens. Schöne Wortmalerei wenngleich auch traurig.

Gerne mit eingetaucht in deine Schaumkronen...
LG Uschi

Re: wo das wasser fällt

Autor: Perry   Datum: 26.03.2026 23:35 Uhr

Kommentar: Hallo Uschi,
freut mich, dass Dir meine "Loreley" - Variation gefallen hat.
Wortgemalt erträgt sich "Schwermut" eben leichter!
Danke fürs Reinspüren und LG
Manfred

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