Autor: devatomm
Datum: 12.12.2011 12:15 Uhr
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Kategorie: Balladen ->
Gesellschaft
Das kleine Individuum sah die Masse
zu der es gehörte und das es störte,
es begab sich in schönste Isulation,
der einsame Thron .
So sah es in die Masse hinnein und
erkannte ihren Schein, Wahrheit machte
sich breit, der Zwiespalt kam in dieser
Einsamkeit .
Es analysierte, taute auf, fror ein,
kam zu sich und gestand dieser Masse
das sie etwas hatte das es vermisst,
die Frage kam auf was das ist .
Gut angepasst und unauffällig geht es
jeden Tag unter in ihr, nur beim reden
merkt man es ihm an, das geistige Exil
durch den Lebensbann .
So sucht es heute noch und kugt und kugt
in den Film der Alles hat aber es kugt nur
wird einfach nicht satt, zu vieles wird
vermisst .
Der Fernseher, die bunte Plakatwelt, Alles
geht unter, andere Sachen, Ansichten werden
munter, das mitunter Alle in die selbe
Richtung laufen .
Das Zentrum einer Kraft zerstreut sich in
alle Lebensrichtungen, in jeden kleinen
Spalt, spielt Filme die man auch kannte
ohne zu fragen, ohne klagen .
Nimm doch auch wieder daran teil, sei stark,
werde wieder liebenswürdig in den Maßen, sei
einfach zu geil, komm zurück, lass von dir ab,
nimm die Masse die hat .
Werde wieder der der du warst, im Leben von
Sache zu Sache, von Wollen und Bekommen doch
du hast Abschied genommen, niemand geht im
Leben zurück, ein trauriges Glück .
© Devatomm
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