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Einhorn PDF

devatomm Autor: devatomm offline   Datum: 30.12.2011 13:54 Uhr
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Kategorie: Texte -> Tagebuch

Engel verzeiht mir wenn ich diese Feder nahm, Blüten gedeiht auch wenn ich nur zu diesem Blatt kam und Fee eigentlich war ich bereit für deinen Zauber der aufkam, das Alles war für mich und das Alles fand ein schnelles Ende, das
Alles nahm ich oberflächlich nur bereit zum Ende, nur bereit zur Wende. Ich wollte doch das Glück zurück, den Atem, deine Hände, diesen Blick, wollte mein Einhorn zurück . Liebe vergib mir, wenn ich das Herz zu voll nahm und in besitz von Zeit und Trieb verkam, zu voll mit Last und Schmerz, so jeder Scherz im Lächeln nie ankam, unterwegs vestarb und jede Freude die aufkam sogleich in Tränen verdarb . Vergib mir das ich im Engelsrausch in die Nacht gefallen, ich begab mich zum Tausch, ging aufs Ganze und zu Allen, vergib mir diese Stunden, mehr als einmal habe ich deine Wahrheit, die Welt nicht mehr gefunden und stechende Ketten in Eis haben eine Seele gebunden, dunkle Stunden so verloren, dunkle Wunden, verdorben, die Leere gefunden, diese Seele war stark mit deiner verbunden, eine Seele die alles von dir weis, die Alles mit dir verband. Du warst mein Einhorn, denn dein Angesicht erduldete keinen Hass oder Zorn, du warst mein Geschöpf der Liebe, das klare Wasser für all meine Triebe. Welche Last hat dich gewandelt, mit welchem Teufel gingst du
einher, du hast soviel abgewegt, die Last noch mehr, du hast verhandelt nach
anderem Sinn, es war der Beginn. Wieso ist es jetzt der unwirkliche Ruf dieser Welt der dein Herz gefangen hält, in kaltem Stahl geschlagene Hufe, auch wenn ich wollte und rufe, du kannst nichts mehr hören weil diese anderen Dinge dich zusehr betören, strafend die Blicke, diese eisige Silbermähne, das kann nicht mehr sein was ich wähle, du warst mein Leben, für mich das Glück, das Gute, ich dachte nur Engel können fallen aber die Zeit, mein Schicksal es spielt wohl mit uns und auch Allem .

 

© Devatomm

 

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